Warenproduktion
Einführung
Ist die Warenproduktion eine Erscheinung des Kapitalismus?
- Die Warenproduktion ist der Ausgangspunkt für die Entstehung des
Kapitalismus.
- Ein Gegenstand mit einem Gebrauchswert wird durch die Produzierung für
den
Verkauf zur Ware.
- Die Feudalwirtschaft war eher eine Naturalwirtschaft als eine Warenwirtschaft.
- Die Bauern besaßen die Produktionsmittel selbst und
produzierten für sich.
- Die Bourgeoisie entriss dem Einzelnen die Produktionsmittel und vergesellschaftete
sie, dadurch konnte die Bourgeoisie die Produktionsmittel in gewaltige
Produktionskräfte verwandeln.
- Die planlose Teilung der Arbeit im Mittelalter wurde größer
und stärkte dadurch die
Warenwirtschaft, welche wiederum der planlosen Teilung der Arbeit eine
planmäßige Teilung der Arbeit entgegensetzte.
- Im Mittelalter gehörte dem Erzeuger sein Erzeugnis der Arbeit, da
die Teilung der
Arbeit noch nicht fortgeschritten war. Er brauchte es sich nicht anzueignen.
- Der neue Besitzer der Produktionsmittel musste sich nun die Produkte aneignen,
da es nicht mehr sein Produkt war, sondern ausschließlich Produkt
fremder Arbeit.
So wurden die nun gesellschaftlich hergestellten Produkte angeeignet nicht
von den Produzenten sondern von Kapitalisten.
- Die Produktionsweise wird dieser Aneignungsform unterworfen, obwohl sie
deren Voraussetzung aufhebt, da sie die Unverträglichkeit von gesellschaftlicher
Produktion und privater Aneignung in sich trägt.
- Daraus resultiert die Anarchie der gesellschaftlichen Produktion.