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Winterakademie 2009Marx und Moral "Kommunisten predigen überhaupt keine Moral [...]" (MEW 3, S. 229) heißt es in der "Deutschen Ideologie" von Karl Marx. Das Zitat scheint jegliche Moral für KommunistInnen in der politischen Arbeit auszuschließen. Doch was ist wirklich das marxsche Verständnis der Moral? Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich mehr Aussagen von Marx zur Moral anschauen und Gemeinsamkeiten herausfiltern. Daraus kann man Schlüsse auf das Verständnis der Moral für KommunistInnen ziehen. Das Auseinandersetzen mit dem marxschen Verständnis der Moral ist keine rein theoretische Angelegenheit! Man kann darüber konkrete Konsequenzen für die tägliche Praxis ziehen. Diesem Unterfangen wollen wir uns gemeinsam in einer Veranstaltung zuwenden. 27.12.09 * Sonntag * 19 Uhr * B5 - Brigittenstr.5 Minderheiten und demokratische Rechte Islamophobie und Antisemitismus Anarchismus |
Warum Israel Es wurde bereits viel über die Aktion am 25. Oktober 2009 geschrieben. Sogar die internationale Presse hat darüber berichtet. Es wurden viele Lügen verbreitet und maßlos übertrieben. Wir weisen die Anschuldigungen, dass antisemitische, rassistische und sexistische Äußerungen gefallen seien, ausdrücklich zurück. Es ging bei der Aktion am 25. Oktober nicht um die Verhinderung des Films "Warum Israel", sondern darum, dass die „antideutsche“ Gruppe Kritikmaximierung den Film für ihre Provokation instrumentalisierte. Um unseren Beitrag zur der Diskussion zu leisten, werden wir den Film "Warum Israel" von Claude Lanzmann in einem angemessenen Rahmen zeigen. Bei einer anschließenden Diskussion wollen wir über den Film und den 25. Oktober diskutieren. Wir laden alle, die Interesse haben, eine ehrliche und ergebnisoffene Diskussion mit uns zu führen, herzlich dazu ein! Los geht es am Mittwoch * 09.12.09 * 17:00 Uhr * B5 * Brigittenstr. 5 |
Islamophobie in Europa Islamophobie ist die Furcht, der Hass und die Feindseligkeit gegenüber dem Islam und Muslimen. Aktuell soll in der Schweiz der Bau von Minaretten verboten werden, dies wird u.a. von Teilen der CDU offen auch in Deutschland vertreten. Die zum Teil offen rassistische Hetze gegen Muslime wird nicht nur von Konservativen aus der CDU betrieben, sondern hat auch einen großen Einfluss in der Linken. So richtet sich die heutige Fremdenfeindlichkeit gegen Moslems und Muslime. In Deutschland wurde die Beteiligung im Afghanistankrieg u.a. damit gerechtfertigt, dass der Islam menschenverachtend sei und man die Menschen davon befreien müsse. Bei der Debatte um den Islam klingen rassistische Vorurteile mit, deshalb soll dargestellt werden mit welchen Stereotypen Muslime in Europa zu kämpfen haben und welche Auswirkung der „Kampf gegen den Islam“ hat. Außerdem soll darüber diskutiert werden, wie ein Kampf gegen die Islamophobie aussehen könnte. Los geht es am Mittwoch * 16.12.09 * 19:00 Uhr * B5 * Brigittenstr. 5 |
| Diskussion: Arbeit in Gewerkschaften Der
DGB feierte dieses Jahr sein 60 jähriges Bestehen. Mit Vertretern der
deutschen Politik und dem Klassenfeind wurde mit Sekt und Kaviar auf
viele weitere Jahre der "Sozialpartnerschaft" angestoßen. Das die
Arbeit des DGB alles andere als revolutionär ist, wissen wir. Trotzdem
müssen sich KommunistInnen in den Gewerkschaften des DGB organisieren
und mit den KollegInnen für mehr Lohn, weniger Arbeitszeit und bessere
Arbeitsbedingungen kämpfen! Nur wie? Die Spanne der Taktiken ist groß.
Wir wollen mit euch über die Arbeit von KommunistInnen in den
Gewerkschaften diskutieren. Die Diskussion findet am Mi, den 2. Dezember, um 19:00 Uhr in der B5 statt. Für leckeres Essen und Getränke zu günstigen Preisen ist wie immer gesorgt. Hier gibt es eine Wegbeschreibung. |
Arbeitsgericht löst Betriebsrat auf! Ein unerhörtes Urteil der Klassenjustiz: Am 24.9.09 hat ein Arbeitsgericht in Hamburg in erster Instanz beschlossen, den Betriebsrat der Firma Acciona aufzulösen, da dieser einen Aushang machte, der beinhaltete, dass der Arbeitgeber plant, die Leiharbeitnehmer massiv zu erhöhen. Nichts anderes hatte dieser im Personalgespräch am 29.10.2008 angekündigt. Wir unterstützen die KollegInnen in ihrem Kampf und werden euch über aktuelle Ereigniss auf dem Laufenden halten! hier gibt es weitere Infos |
Kein Vergeben, Kein Vergessen! Kein Frieden mit dem Polizei- und Überwachungsstaat! Vor 20 Jahren wurde die Antifaschistin Conny in Göttingen nach einer Auseinandersetzung mit Neonazis von der Polizei in den fließenden Straßenverkehr gejagt. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst, durch die Luft geschleudert und war sofort tot. Das war ein politischer Mord! Hintergrund dieser Eskalation waren regelmäßig stattfindende Übergriffe von Neofaschisten gegen Linke, alternative Jugendliche und MigrantInnen in der Göttinger Innenstadt. Hiergegen organisierten autonome Antifas antifaschistische Selbsthilfe. Wurden Neofaschisten aus Göttingen und dem Umland in der Stadt gesichtet, wurden diese unmittelbar von antifaschistischen Kräften militant vertrieben. Zu solch einer Auseinandersetzung kam es auch am 17. November 1989, an der die Antifaschistin Conny involviert war. Veranstaltung mit Zeitbeteiligten und zur Mobilisierung Fr., 06. November 2009 * 19 Uhr Internationales Zentrum B5 *Brigittenstraße 5 Demo "Kein Vergeben, kein Vergessen!" zum Tod von Conny Wessmann am 14. November 2009 um 15 Uhr in Göttingen (Markt/Gänseliesel) hier geht es zum Mobijingle |
Diskussion: Dienstleistungen und Mehrwert Karl Marx begründete in seinem Haputwerk, "Das Kapital", eine umfangreiche Mehrwerttheorie. Demnach schaffen die ArbeiterInnen, die täglich ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, in der Warenproduktion mit ihrer Arbeitskraft Mehrwert, den sich die Kapitalisten aneignen. Die Frage, die wir uns mit euch gemeinsam stellen wollen, ist, wo die Grenzen dieser Mehrwertproduktion liegen. Schaffen Dienstleister auch Mehrwert? Wie sieht es mit einem Taxifahrer aus - produziert dieser auch Mehrwert? Gehört das Transportwesen insofern zur Produktion, dass es einen Teil des Mehrwerts der Waren durch Transport Mehrwert schafft? Diese und andere Fragen wollen wir mit euch am Mi, den 28.10., um 19:00 Uhr in der B5 diskutieren. Für leckeres Essen und billige Getränke ist wie immer gesorgt. |
Intervention in Lateinamerika Ende Juni 2009 putschte in Honduras das Militär unter der Leitung von Roberto Micheletti gegen Präsident Manuel Zelaya. Die USA und Deutschland distanzierten sich zwar in Worten von diesem Putsch zogen aber im Hintergrund die Fäden. Der aktuellste Putsch ist ein Glied in einer langen Kette imperialistischer Interventionen in Lateinamerika. Über die Geschichte des Widerstands, die allgemeine Entwicklung in Lateinamerika, ALBA, Petrocaribe, die Interessen der nationalen und der Comprador-Bourgeoisie, der Bauern, Studenten und Arbeiter, die Interessen der Imperialisten und ihre Durchsetzung, wie die Errichtung von neuen Militärstützpunkten der USA in Kolumbien oder die Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung und noch viel mehr wollen wir informieren und mit euch diskutieren. Am wichtigsten aber ist es eine Handlungsperspektive für uns zu erarbeiten. Los geht es am Mittwoch den 14.10. um 19 Uhr in der B5! wie ihr zur B5 kommt: http://sol-hh.de/kontakt.htm |
Der Tag X im mg-Prozess |
Weltwirtschaftskrise 2009
Sieben Krisen - ein Crash „Die Krise ist vorbei“, tönt es vor der Wahl aus allen Kanälen. Nach der Wahl aber wird sich zeigen, dass nur die Abwrackprämie vorbei ist und dass die arbeitenden Menschen die Rechnung für die Rettungsschirme über Banken und Konzerne zahlen sollen. Der bekannte Publizist Winfried Wolf zeigt in seinem druckfrischen Buch: Das dicke Ende kommt erst noch. Er analysiert die Weltwirtschaftskrise 2009 in ihrer ganzen Dimension. Danach haben wir es mit 7 einzelnen Krisen zu tun, die ineinander greifen und sich wechselseitig verschärfen: Zyklische Krise der „Realwirtschaft“, spezifische Krise der Schlüsselindustrien Auto und IT, Finanzkrise, Ölkrise, Zerfall der US Hegemonie und neuer Kampf um Vorherrschaft, Hungerkrise im Süden, Umwelt- und Klimakrise. Jede der 7 Krisen für sich ist schwer. Ihr Zusammenwirken lässt eine Weltwirtschaftskrise entstehen, die die von 1929 erreicht oder gar übertrifft. Ein Crash dieser Dimension muss weltweit sich überstürzende dramatische politische Veränderungen hervorrufen. Das können katastrophale sein, wie sie das Jahrzehnt nach 1929 geprägt haben, aber auch überraschende, dynamische, die das Ende des Kapitalismus einläuten. All das liegt auch in unserer Hand. Winfried Wolf stellt seine Analyse der 7 Krisen und ihre Folgen vor. Er zieht politische Konsequenzen für die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, die Friedens- und Anti-Globalisierungsbewegung, die antifaschistische Bewegung, die Flüchtlings- und die Umweltbewegung. Unmittelbar vor der Veranstaltung wird das neue Buch der Presse präsentiert Zur Person: |
Stellungnahme von SoL zur Kundgebung am 20.6.09 zum Aufstand im Iran Aufgrund der aktuellen Proteste gegen das Mullah-Regime im Iran fanden sich verschiedene exiliranische Gruppen in der Iranischen Linken Plattform Hamburg zusammen und organisierten für den Samstag eine Kundgebung gegen das „islamische und faschistische Regime im Iran“. Neben der iranischen Linken, Antiimperialisten und Kommunisten waren diesmal auch deutsche Zionisten anwesend. So kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung. hier geht es zur Stellungnahme |
Solidarität mit den kämpfenden ArbeiterInnen der SsangYong-Fabrik! Unser Protest richtet sich gegen die Stürmung der von ArbeiterInnen besezten SsangYong-Fabrik durch Polizei und Streikbrecher. Der mutige Kampf der GewerkschafterInnen bedarf dringend unserer Unterstützung. Es gab bereits mehrere Schwerverletzte. hier geht es zu unserem Aufruf |
Der Kampf geht weiter! Auch wenn die Medien behaupten die Befreiungstiger der Tamilischen Gebiete (LTTE) wären von der sri-lankischen Armee besiegt, ist gewiss, dass der Kampf der Tamilen um Befreiung weitergeht. Der Kampf des tamilischen Volkes um Unabhängigkeit ist legitim. Wir müssen uns dagegen wehren, dass jeder Widerstand um nationale Selbstbestimmung sofort als Terrorismus abgetan wird und sich deshalb niemand mehr mit der Problematik beschäftigt. hier geht es zu dem Artikel aus dem RatSchlag |
Der neue RatSchlag Nr. 11 ist draußen! Der Kapitalismus hat sich in eine Krise gewirtschaftet und uns droht die größte Krise seit 1929. Deswegen beschäftigt sich dieser RatSchlag in vielen Artikeln mit der Krise. Darüber hinaus wollen wir euch mit Ausflügen nach Kosova, Sri Lanka und Australien wieder einen kleinen Teil des Klassenkampfes auf der Welt und des Internationalismus näher bringen. Nicht nur die Welt verändert sich, sondern auch SoL! Wir haben uns ein neues Selbstverständnis gegeben, das ihr in dieser Zeitung findet. Außerdem haben wir eine Broschüre zur Krise und zum NATO-Gipfel geschrieben, die wir euch hier in Teilen präsentieren. In diesem RatSchlag veröffentlichen wir einen Artikel zum Kampf für ein Autonomes Zentrum in Glinde. hier gehts zum RatSchlag Nr. 11 |
Von China nach Hamburg Die Menschen verlieren nicht nur ihre Jobs, sondern wenn sie arbeiten, tun sie dies unter schlechten Bedingungen, die ihnen vom Kapital aufgezwungen werden. Im Rahmen unserer regelmäßigen Diskussion zeigen wir den Film "Das Gift kommt zurück" des NDRs über die Arbeitsbedingungen in China. Jeder fünfter Container aus Asien, der im hamburger Hafen ankommt, soll mit giftigen Substanzen belastet sein. Dies ist nicht nur für die MitarbeiterInnen etwa in China giftig, sondern gefährdet auch die Menschen in Hamburg, seien es die HafenarbeiterInnen, die VerkäuferInnen oder die Konsumenten. Es wird eine kurze Einleitung eines Genossen geben, der an dem Film mitgewirkt hat. Auch ist die Filmemacherin Inge Altemeier anwesend und steht für Fragen und Diskussion zu Verfügung. Außerdem gibt es leckeres Essen und billige Getränke. Los geht es am Mittwoch den 23.09. um 19 Uhr in der B5 wie ihr zur B5 kommt: http://sol-hh.de/kontakt.htm |
Aktion brauner Sack Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 werden auch in Hamburg Faschisten von NPD, DVU und „Freien Kameradschaften“ verstärkt auftreten. Als Teil des Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) und überzeugte AntifaschistInnen unterstützen wir die Aktion Brauner Sack als einen notwendigen Beitrag zum Kampf gegen die Faschisten und ihre Propaganda. Es gibt einen SMS-Verteiler, der euch über Infostände der Faschos informiert. Wie das funktioniert erfahrt ihr hier Eine Karte wo ihr die Aktionstüte mit Infomaterial und den Müllsäcken abholen könnt findet ihr hier |
| Anti-Nazi-Demo in Hamburg Die NPD hat am Freitag, den 11. September, in Hamburg eine Kundgebung zum Thema "Recht und Ordnung durchsetzen" in der Nähe vom Berliner Tor angemeldet. Dagegen organisiert das Hamburger Bündnis gegen Rechts eine Demonstration. Los geht es am 11. September um 17 Uhr am Hachmannplatz am Hauptbahnhof. Hier geht es zum Aufruf "Nazis isolieren" von HbgR. |
| Auf nach Dortmund gegen Nazis & Krieg
Für den 5. September mobilisieren Neonazis europaweit zum „nationalen
Antikriegstag“ nach Dortmund. Wir rufen dazu auf, nach Dortmund zu
fahren und die breiten Proteste gegen den Naziaufmarsch zu
unterstützen! Lange genug sind die Neonazis marschiert, am 5.9 ist
Schluss damit! Verhindern wir eines ihrer größten „Events“ mit aller
Entschlossenheit. Wir werden es nicht zulassen das Neonazis mit der
Weißen Taube auf der Schulter durch Dortmund ziehen und versuchen sich
als Kriegsgegner in Szene zu setzen. Treffpunkt: 10 Uhr, Dortmund Hauptbahnhof Aufruf des antifa/antimilitaristischen Bündnisses Aufruf von Dormund stellt sich quer |
Rassismus @ BRD Wir wollen nicht nur über den Rassismus der Rechten diskutieren, es geht vielmehr um die Frage, was die deutsche Gesellschaft nun ist und wie der Rassismus diese Gesellschaft spaltet. In der Diskussion wollen wir vor allem den latenten Rassismus thematisieren, ein Rassismus ohne Rassisten? oder die Verteidigung der Leitkultur vor dem Fremden? Ein Phänomen, das die ganze Gesellschaft durchzieht und auch in der radikalen Linken seine Spuren hinterlässt. Es gilt auch aufzuzeigen, dass die herrschende Klasse in Deutschland rassistische Gedanken schürt und den Menschen vor dem Fremden Angst macht. Medien machen Anti-Islam-Kampagnen und der arabische Nachbar wird zum Terroristen erklärt. Was ist "Integrationspolitik" des Staates und wie stehen wir dazu? Wie kann antirassistische Politik aussehen? Diskutiert mit uns über diese und andere Fragen. Los geht es am Mittwoch, den 26. August 2009 um 19:00 Uhr in der B5. Leckeres Essen und Getränke gibt es auch. |
Sun Sea Socialism Jugendcamp an der Ostsee Vom 19.-23. August 2009 werden wir an der Ostsee zelten und vier Tage den Sozialismus in einem Camp aufbauen. Es wird Diskussionen über die Rolle des Staates, Bildungsproteste, Antideutsche, Ökonomie, den Imperialismus, Faschismus, Neonazis in Deutschland, Sozialismus und viele andere Themen geben. Wir lernen Stockkampf, Selbstverteidigung, spielen Bullen gegen Demonstranten, üben Demotaktiken, machen ein Erste Hilfetraining, gehen schwimmen, grillen, feiern zusammen und vieles mehr. Das Camp lebt von dem, was wir daraus machen, deshalb sind alle aufgefordert im Rahmen ihrer Interessen etwas anzubieten, egal ob dies politische Veranstaltungen, Sport, Kunst oder ganz was anderes ist. Bei Interesse schreibt uns: sol-hh@gmx.de |
Wahl oder Nichtwahl - das ist hier die Frage Am 27. September 2009 ist es wieder soweit. Der Bundestag wird zum 17. Mal gewählt. Doch wie soll man sich bei einer solchen Wahl als Antikapitalist verhalten? Wenn man eine bürgerliche Partei wählt, schürt man die Illusion, dass das im Kapitalismus etwas bringen würde. Wenn man nicht wählt, ist die Frage, wie man das politisch zum Ausdruck bringt. Wir möchten gerne mit euch diese Fragen diskutieren und über den Sinn und Unsinn von Bundestagswahlen, bürgerlichen Parteien, bürgerlichen Parlamenten und Parteiprogrammen streiten. Los geht es am Mittwoch, den 12. August 2009 um 19:00 Uhr in der B5. Leckeres Essen und Getränke gibt es auch. |
Solidarität mit den kämpfenden ArbeiterInnen der SsangYong-Fabrik! Unser Protest richtet sich gegen die Stürmung der von ArbeiterInnen besezten SsangYong-Fabrik durch Polizei und Streikbrecher. Der mutige Kampf der GewerkschafterInnen bedarf dringend unserer Unterstützung. Es gab bereits mehrere Schwerverletzte. Donnerstag - 06. August, wird es ab 14.00 Uhr vor dem südkoreanischen Konsulat in Hamburg eine Protestkundgebung in Solidarität mit den kämpfenden ArbeiterInnen der SsangYong-Fabrik geben. hier geht es zu unserem Aufruf hier ist das Konsulat |
Hate the game - not the player? oder wie der Antikapitalismus entsorgt wird! Auf diese und andere Fragen zum Antikapitalismus wollen wir gemeinsam eine Antwort suchen. In der Linken wird viel darüber diskutiert, ob es einen „Subjektlosen Kapitalismus“ gibt und was nun „barbarischer Antikapitalismus“ sei. Für eine große Mehrheit in der radikalen Linken ist nicht jede Kritik am Kapitalismus fortschrittlich. Vor allem würde die Benennung und Zuordnung von Macht und Herrschaft nur zu „antisemitischen Ideologiefragmenten“ führen und die Systemkritik personalisieren. Aber geht es wirklich nur um ein abstraktes game oder sind nicht auch die Player des Spieles verantwortlich? Wie soll man gegen ein System kämpfen ohne die Herrschenden zu bekämpfen? Ist ein Klassenkampf noch möglich, wenn jeder konkrete Kampf abgelehnt wird? Wir wollen darstellen, welchen Ursprung diese Idee von einem „Subjektlosen Kapitalismus“ hat, welcher Positionen sie sich bedient und wohin sie führt. Einige Linke haben sich sogar das Ziel gesetzt gegen den „verkürzten“, „regressiven“ oder gar „barbarischen“ Antikapitalismus in die Schlacht zu ziehen, um „Errungenschaften der Aufklärung und der bürgerlichen Demokratie“ zu verteidigen. Was hat dies alles noch mit der Kritik der politischen Ökonomie des Kapitalismus von Marx und anderen Kommunisten zu tun? Geht mit uns auf eine Spurensuche durch die Irrungen und Wirrungen der Autonomen, Blogger- und Antifa-Szene. Es wird Michael Sommer (Autor, Betriebsrat) referieren mit anschließender Diskussion. Los geht es am Freitag * 31.07 * 19Uhr * B5 (Karte) |
Einmal Big Mac mit Pommes und Ausbeutung, macht drei fünfzig bitte! Diskutiert mit uns über das Thema McDonalds und den Sinn und Unsinn von Boykott- und Protestkampagnen. Beispielsweise ob McDonalds in der Sternschanze ein Ausdruck einer Umwandlung eines ehemals alternativen Viertels ist, oder ob Proteste vor anderen Filialen nicht genauso sinnvoll wären. Die Fragen, ob es möglich ist durch bewusstes Einkaufen menschen- und umweltfreundlich zu leben, oder ob eine Kritik an McDonalds die Gefahr einer verkürzten Kapitalismuskritik oder des Antiamerikanismus birgt, sind weitere Themen, die wir gerne mit Euch besprechen wollen. Für weitere Diskussionsfragen sind wir natürlich ebenfalls gerne offen. hier gehts zum Aufruf Mittwoch 29.07.2009, 19 Uhr in der B5 Für Getränke und gesundes Essen wird gesorgt. Donnerstag * 23.07 * 17 Uhr Protestkundgebung * S-Sternschanze |
| Neoliberalismus - Inhalt und Grenzen dieser Kritik am Kapitalismus Der
Begriff des Neoliberalismus wird in linken Kreisen häufig benutzt, um
eine bestimmte Art des Wirtschaftens im Kapitalismus zu beschreiben.
Der Markt wird sich selbst überlassen und staatliche Eingriffe
gegenüber dem Eigentum werden abgelehnt. Hinter dieser Idee stecken
komplexe Theorien, die ihren Ursprung Anfang des 20. Jahrhunderts
fanden. Wir möchten mit euch darüber diskutieren, was der
Neoliberalismus überhaupt ist und ob der Begriff in der Kritik des
Kapitalismus etwas zu suchen hat. Dabei sollen vorallem die Probleme,
die die Kritik am Neoliberalismus mit sich bringt, eine Rolle spielen. Kommt zur Diskussion am 15. Juli 2009 um 19 Uhr in der B5! |
| Neue Imperialismusschulung - Termin Der Termin für die Imperialismusschulung steht! Wir treffen uns am Samstag, den 27. Juni, um 15:00 Uhr in der B5. In der Schulung werden wir an ca. vier Terminen Auszüge aus dem Werk "Der Imperialismus als das höchste Stadium des Kapitalismus" lesen und diskutieren. Dabei stellen wir uns die Fragen, was die Theorie grundlegend besagt und ob die Theorie heute noch aktuell ist. Wenn ihr Lust habt mitzumachen, kommt vorbei. Bücher braucht ihr nicht mitbringen. Es werden die Ausschnitte abgedruckt von uns gestellt. Los geht es am 27. Juni um 15 Uhr in der B5! |
| Wie weiter nach dem Bildungsstreik? Der Bildungsstreik ist vorbei. Etwa 250.000 junge Menschen haben ihren Protest gegen die aktuellen Missstände auf die Straße getragen. Und nun? Business as usual oder doch Revolution? Wir wollen im Rahmen unserer Disko mit euch zusammen über den Bildungsstreik, die besondere Rolle der Jugend, Bildung im Kapitalismus und die Perspektiven die sich uns bieten diskutieren. Los geht es es am Mittwoch * 1.07 * 20Uhr * B5 |