|
Das Manifest der Kommunistischen Partei wurde von Karl Marx und Friedrich Engels im Jahre 1848 verfasst. Es ist eine der bedeutendsten politischen Schriften der Weltgeschichte. Seine ungeheure Wirkung wird nicht nur von Kommunisten anerkannt. Im Manifest werden die wichtigsten Thesen des wissenschaftlichen Sozialismus, der kommunistischen Theorie zusammengefasst. Marx und Engels erläutern die grundsätzlichen Forderungen der Kommunisten, erörtern ihre Stellung und setzen sich mit Fragen des Auftretens und der Taktik auseinander.
Hier gibt es das Werk als PDF-Datei. |
|
|
Die Schrift Lohnarbeit und Kapital basiert auf fünf Artikeln, die vom 5. bis zum 11. April 1849 in der „Neuen Rheinischen Zeitung“ erschienen. Aufgrund der politischen Verhältnisse musste die Veröffentlichung damals unterbrochen werden. Es existieren, soweit bekannt, auch keine weiteren Manuskripte von Marx, die den Text inhaltlich fortsetzen. Engels gab die Artikel 1891 in einer leicht veränderten Version neu heraus. Er veränderte zum Beispiel den Terminus „Arbeit“ durch den Terminus „Arbeitskraft“. Marx selbst formulierte diese Ergänzung seiner ökonomischen Lehre in „Das Kapital“ aus.
Inhaltlich setzt sich Marx in dem Text mit wichtigen Grundfragen der politischen Ökonomie auseinander. „Was ist der Arbeitslohn? Wie wird er bestimmt?“ heißt es beispielsweise an einer Stelle des Werkes. Der Proletarier muss seine Arbeitskraft an den Kapitalisten verkaufen. Diese Erkenntnis führt Marx in Lohnarbeit und Kapital aus und ergänzt sie durch entscheidende Gesetze des Kaptialismus, wie beispielsweise der Jagd nach dem Extraprofit und anderen wichtigen ökonomischen und dialektisch-materialistischen Gesetzen und Lehren. Das Werk ist auch noch heute von großer Bedeutung. Auf der einen Seite stellt das Werk eine historische Quelle dar und auf der anderen Seite werden in dem Text die ökonomischen Gesetze des Kapitalismus in einfacherer Art und Weise erläutert. Wer sich also mit den Gesetzen des Kapitalismus auseinandersetzen möchte, kommt an Lohnarbeit und Kapital nicht vorbei.
Hier gibt es das Werk als PDF-Datei. |
|
Staat und Revolution wurde im August und September des Jahres 1917 in der Illegalität verfasst. Es stellt eines der Grundwerke der marxistischen Staatstheorie dar und ist durch die Auseinandersetzung mit den rechts- und linksopportunistischen Theorien unter Berücksichtigung der Epoche des Imperialismus entstanden. In diesem Buch beschäftigt sich Lenin mit dem rechtsopportunistischen Sozialchauvinismus und anderen kleinbürgerlichen Ideologien. Diese Theorien werden zum Teil in der linken Bewegung auch in Deutschland wieder aufgegriffen und vertreten. Deshalb ist die Abhandlung und die Beschäftigung mit diesen Theorien auch für unsere heutige Bewegung enorm wichtig. Auch die Auffassung der Anarchisten vom Staat wird angegriffen und aufgezeigt, dass diese die Rolle und die Notwendigkeit des Staatsinstruments nicht begriffen haben. So entmystifiziert Lenin den Staat und klärt seine Rolle im Kapitalismus und im Sozialismus. Die Streitschrift behandelt ansonsten auch die Frage der proletarischen Revolution und ihr Verhältnis zum Staat, da dies konkrete Bedeutung in der russischen Revolution erlangte.
Hier gibt es das Werk als PDF-Datei. |
|
|
|
|
|